Kati Pierson - September 2013
Kati Pierson
Samstag, den 14. Dezember 2013 um 23:23 Uhr

Mein Supermann

Wie kommt man von "Immer wieder Weihnacht" auf Supermänner und zu keiner ruhigen Minute im Kopf mehr? Ganz einfach man macht ein Interview mit Christian Lais.

In der Ofenstadt Velten war heute ein Konzert der Reihe „Immer wieder Weihnacht“ mit Stefan Mross, Maria Levin, den Cappuccinos, Francine Jordi Und Christian Lais. Nach „San Ventura“ gestern Abend in Krongut Bornstedt in Potsdam war das fast ein Kulturschock. Es war anders, aber nicht weniger schön. Vor dem Konzert hatte  ich schon Interviews mit Francine Jordi und Maria Levin für den Promipool.

Christian Lais und die Supermänner

Nach dem Konzert war Christian Lais mein Opfer. Eine große deutsche Illustrierte hatte dem Sänger nachgesagt, dass er sich selbst Supermannqualitäten bescheinigt. Wärend wir so über diese Qualitäten sinnierten, fiel von Christian der Satz: „Viele Frauen träumen doch von einem Mann, der alles kann!“. Dieser Satz ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Wie ein Echo in den Tiroler Bergen hallte dieser Satz nach.

Jetzt sitz ich im Restaurant in einem wunderschönen Hotel in Hennigsdorf und will den Bericht zu der Show schreiben und dieser Satz drängt sich immer wieder dazwischen. Als dann auch noch Hans Hartz Titel „Ich will die Eins“ bei Random-Play von 26.000 Titeln aus der Amazon-Cloud erklang, war es Zeit die weiße Fahne zu schwenken.

Mein Supermann – wie muss er sein?

„Ich nicht! Ich suche keinen Drachentöter, sondern einen Mann der mich liebt, wenn ich zum Drachen werde“, hatte ich Christian geantwortet, aber stimmt der Spruch auch. Ich weiß so ziemlich genau, was ich nicht will, aber weiß ich deshalb, was ich will?

Die Antwort lieferte genau dieser Titel von Hans Hartz. Als ich in der 11. Klasse im Gymnasium war, habe ich „Ich will die Eins“ rauf und runter gehört. Selbst jetzt 15 Jahre später kenn ich den Text noch fast auswendig. Dabei habe ich hatte ich ihn bestimmt schon 3 oder 4 Jahre nicht mehr gehört.

Mein Supermann – so muss er sein!

Damals war diese „Eins“ wirklich mein Supermann. Voller Idealismus hab ich ihn gesucht. Wie viele andere Menschen habe ich Enttäuschungen gefunden. Aber hat sich dieses Bild so sehr geändert? Such ich wirklich nicht mehr, wovon ich damals träumte? – Nein, das Bild des Supermannes ist nicht anders. Ich hatte es nur aus den Augen verloren und gedacht, dass ich es nicht verdient hätte. – Aber für alles gibt es den richtigen Augenblick im Leben und ich bin mir ziemich sicher, das war einer davon.

Ab heute will ich wieder die Eins und so muss er sein:

Ich will die Eins!
Nicht groß, nicht klein, nicht dick nicht dünn,
von Allem so’n bisschen mittendrin,
vor Allem so’n bisschen Ehrlichkeit.

Ich will die Eins!
Nen Mann, der sagt, wenn’s Aus ist: „Bleib!“
Der zu mir sagt: „Komm lass Dir Zeit!
Zeit zu versteh‘n bevor Du gehst!“
Das wäre gut! Das wäre gut!

Ich will die Eins!
Nen Herren, der mir Kaffee kocht.
Der Morgens will und Abends noch.
Der mich mal in die Arme nimmt.
Nur eben so! Nur eben so!

Doch ihn zu finden, dass ist gar nicht mal so leicht.
Jede Frau jagt ihn und will ihn für sich.
Ich find ihn vielleicht erst am Ende meiner Zeit
und dann kommt ne Andre und liebt ihn für mich.

Ich will die Eins!
Nen Jungen ganz Besessenheit –
auf mich und meine Kleinigkeit –
auf mich und meinen ollen Kopp.
Das wäre top!

Ich will die Eins!
Der Drachen zähmen kann.
Und alle Frauen bleiben steh’n,
wenn ich mich in seinen Armen wieg,
mich fest an ihn schmieg.

Bist du die Eins?
Ein Leben lang der Traum für mich?
Dann lieb ich dich und du liebst mich,
ein Paar zu schön für diese Welt!
Bist du die Eins?

Das sind die Rahmenbedingungen und wer weiß, vielleicht heißt es ja schon im neuen Jahr: Du bist die Eins!

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