Kati Pierson - September 2013
Kati Pierson
Dienstag, den 10. September 2013 um 03:30 Uhr

2 Jahre München: Promipool und andere Kleinigkeiten

Zwei Jahre leben Krabbel und ich jetzt in München. Es wird langsam Zeit für ein kleines Feedback. Was uns hier alles erwartete von spannenden Aufgaben bis ihn zu unvergesslichen Momenten.

Wieder ist ein August rum, das heißt dass Skara und ich jetzt schon zwei Jahre in München leben. Viel zu wenig ist seitdem in diesem Blog erschienen und viel zu viel ist passiert, seit dem letzten Post. Ich hab im Kurzabriss mal nach Stichpunkten schnell das Wesentliche zusammengefasst:

Promipool: Eine übergroße Liebe

Der Promipool gehört für mich seit dem 30. September 2011 zu meinem Leben wie die roten Haare, Skara und die Sommersprossen. Ich habe damals am 77. Geburtstag von Udo Jürgens meinen ersten Artikel für den Promipool eben über jenen geschrieben. Zwei Stunden später war das erste „Meisterwerk“ fertig. Klicks und Likes sammelte dieser wie kaum ein anderer in diesen ersten Tagen des neuen Promipools und ich war irre stolz. Roland Kaiser, Andy Borg, Stefan Mross, Dirk Michaelis, Frank Schöbel, Stefanie Hertel, Matthias Reim, Michael Schumacher und viele, viele mehr waren seither die Opfer meiner Schreibwut und teilweise auch Launen.

Zahlreiche Interviews, 955 Artikel, etliche Konzerte, zig CD’s und tausende Fotos – sind die Bilanz nach fast zwei Jahren. Mein erstes Interview war am 23. Juni 2012 mit Roland Kaiser in Gotha. Damit nahm eine weitere Leidenschaft ihren Anfang. Ich weiß, dass ich alles andere als einfach bin und sicher durch meinen Beruf als Web-Entwicklerin nicht unbedingt der beste Redner. Gut okay mein Temprament und die direkte und ehrliche Art sind auch Teil des Problems. Kommunikativ bin ich schon, aber meist fehlt einfach das Gefühl die Klappe zu halten, auf zu Machen oder einfach nur die richtigen Worte zu wählen. Von daher sind Interviews immer wieder eine große Herausforderung für mich und das Abschreiben inkl. meiner Stimme auf dem „Band“ eine Strafarbeit. Was tu ich eigentlich meinen Mitmenschen bei jedem Wort von mir an?

Arbeit – als reinste Freude

Sicher es läuft nicht jeden Tag alles glatt, aber ich glaube im Großen und Ganzen: „I have found what I was looking for“. Es macht wahnsinnig Spaß die Dinge wachsen zu sehen und dann irgendwann fix und fertig freizuschalten. Eigentlich nur um sich im nächsten Moment auf die nächste tolle Aufgabe zu stürzen.

So ist im letzten Jahr das Com-Magazin nach einem ReLaunch im neuenGlanz erstrahlt, aber auch die mobile Website erblickte vor einigen Monaten das Licht der Welt. Neue ist jetzt die Arbeit mit InDesign an der Printausgabe. Technische Hürden nehmen und Lösungen dafür finden macht unglaublich viel Spaß – besonders in diesem Team.

München – eine zweite Heimat

München ist für mich in den letzten zwei Jahren zu einer zweiten Heimat geworden. Ich hatte eigentlich auch nichts anderes erwartet. Aber auch Skara fühlt sich hier krabbelwohl. Ihre ganzen Marotten aus McPomm hat sie abgelegt und doch freuen wir uns beide jetzt schon diebisch auf den nächsten Urlaub zu Hause.

Egal wohin es geht, wenn es nicht nur zwei oder drei Tage sind, dann muss Skara mit. Sie hat zwar an der Reise nicht immer den gleichen Spaß wie ich, aber so wirklich zu stören scheint es sie auch nicht. Schließlich wäre sie dann nicht so friedlich. Egal München war für uns beide ein Glücksgriff und wir freuen uns auf viele schöne weitere Jahre in unserem Dorf an der Isar.

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